Mittwoch, 23. Februar 2022
Henry liest… Punisher - Frank ist zurück!
Donnerstag, 10. Februar 2022
Isabel liest... Das letzte Einhorn
Ich habe diesen Comic rausgesucht, wegen des Covers. Ich fand es so schön und habe mich daran erinnert, wie ich als kleines Kind den Film mit meiner Familie angeschaut hatte. An den Film konnte ich mich zwar nicht so recht erinnern, aber an das Gefühl von Zauber und Magie, was der Film in mir auslöste.
Das Gefühl ist auch beim Lesen des Comics wieder gekommen. Natürlich ist es schwieriger mit 1 Bild das Glitzern der Mähne, der Augen, einen Verwandlungsprozess o.Ä. darzustellen, aber der Comic macht das mit ein paar Anpassungen wett. Denn manche Sachen sind anders als im Film: Zum Beispiel Schmendrick sieht heldenhafter aus, oder Molly Grue ist etwas hübscher und was ganz cool ist: Die Harpyie und später auch der König Haggard werden viel böser und furchteinflößender abgebildet.
Die Bilder sind schön gezeichnet, erzeugen passende Stimmung und bestärken die Story-Geschehnisse.
Ich glaube die Geschichte kennen die meisten Leute bereits, nichtsdestotrotz hier eine kleine Zusammenfassung:
Mittwoch, 9. Februar 2022
Alice liest... One Room Angel
"Ich muss ihn wertschätzen und beschützen, so gut es geht. Aber wenn er geheilt ist... Wird er dann einfach aus meinem Leben verschwinden?"
In einem Band abgeschlossen und eine Stunde danach geheult. Man erfährt in kurzer Zeit so viel über die zwei Charaktere und es ist einfach nur schön zu sehen, wie sich die beiden gegenseitig helfen und so eine Freundschaft entsteht. Man könnte natürlich mehr als eine Freundschaft interpretieren, weil die Mangaka Harada vor allem Boys Love zeichnet, aber nicht alle Pärchen müssen mit romantischen Gefühlen für einander enden.
Jedenfalls ist der Einzelband "One Room Angel" nur zu empfehlen, vor allem für die Leute, denen "My Broken Mariko" gefallen hat.
Zum Shop: One Room Angel
Sonntag, 30. Januar 2022
Kristina liest ... "Shiver - Meisterhafte Horrorgeschichten" (Deluxe Edition)
Junji Ito geht in die 3. Horrorrunde!
Neben der titelgebenden Kurzgeschichte "Shiver" werden in dieser Ausgabe - anders als bei den Vorgängern "Uzumaki" und "Gyo" - 9 weitere, grauenvoll-gruselige Horrorgeschichten erzählt.
So begegnet Frau Fuchi der Leseschaft als, gelinde gesagt, "unkonservatives" Model in diesem Band wiederholt, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Während die Henkerballons ihre Runden drehen, erfahren wir, was eine gebrauchte Schallplatte für eine mörderische Sucht auslösen kann und freuen uns über kulturellen Input in Form von Malerei und Marionettenspiel. Doch die langen Träume werden nicht ewig wären, trotz der Erinnerung der ehrenwerten Vorfahren, denn mit Glyzerid gießt Junji Ito in das bis dahin schauderhafte Spektakel erneut ein wenig zu viel Öl ins Feuer.
Verstörende Realitäten
Dabei bleibt sich der Mangaka treu: Scheinbar harmlose Szenarien eskalieren in surrealistische Situationen, aus denen es kein Entkommen gibt. Abgerundet werden diese Geschichten mit Kommentaren und Manuskriptauszügen, die Einblicke in den Entstehungsprozess gewähren sollen.
Insbesondere die Erzählung vom Maler beschäftigt sich mit der unerreichbaren Gier nach Perfektion und stellt, fast schon beiläufig, die Protagonistin des im März erscheinenden Bands vor: Tomie, ein Mädchen von überragender Schönheit, die sich nichts mehr wünscht, als dieses in Form von Bild oder Skulptur zu verewigen. Wieso ein Foto nicht ausreicht? Nun, das Herauszufinden, ist euch überlassen.
Fazit: Gewohnte Qualität und willkommene Abwechslung
Während die vorangegangenen Bände hauptsächlich aus jeweils einer großen Geschichte und wenigen Bonuskurzgeschichten bestanden, überrascht Shiver mit einer gelungenen Abwechslung aus harmlosen und brutalen Horrorstories. Obwohl der Fokus hierbei auf schnell eskalierende Situationen fällt, nimmt das keineswegs die Spannung. Auch hier bleibt am Ende das Gefühl der Überforderung - wie konnte es nur so schnell so weit kommen? Und wie würde es in dieser oder jener Geschichte weitergehen?
Auch der Zeichenstil bleibt qualitativ hochwertig, insbesondere die bedrückenden Momente (Glyzerid), Angstgefühle (Lange Träume) oder auch nur das vermeintliche Monster selbst (Malerei, Model) sind so detailliert gezeichnet, dass das Unwohlbefinden (und der Schauer über den Rücken) wie von selbst kommt.
Natürlich für Fans von Junji Ito und surrealistischen Horrors ein absolutes Muss! Doch auch für Quereinsteiger empfehlenswert, da kein Vorwissen von nöten ist!
Wertung: 5 / 5
Shop: www.comic-time.de/shiver
Randnotiz:
2019 erschien "Uzumaki - Spiral into Horror" hierzulande.
Gefolgt von "Gyo - Der Tod aus dem Meer" 2020 und "Shiver - Meisterhafte Horrorgeschichten" 2021.
Geplant sind "Tomie - Es gibt kein Entkommen" für den 22.03.2022, sowie "Lovesickness - Liebeskranker Horror" für den 02.08.2022.
Dienstag, 25. Januar 2022
Isabel liest... Green Worldz 1
Tokyo wurde von Pflanzen übernommen. Überall schießen die übergroßen Pflanzen einfach aus dem Boden und umschlingen Alles... und Jeden. Sie töten Menschen! Also sind viele Leute in die U-Bahnstationen geflohen, weil die Pflanzen dort nicht hinkommen zu scheinen.
Akira und seine Mitmenschen, die bereits einige Tage oder Wochen in der U-Bahnstation von den Essenslieferung aus einer anderen Station lebten, müssen sich nun aufmachen, denn der Nahrungsvorratgeht nun auch langsam zu Ende.
Sie brechen auf zur gefährlichen Oberfläche.
Auf dem Weg begegnen sie einem Monster, einem Menschen-Hybriden. Er hat eine ausgprägte Regenerationsfähigkeit und Hörvermögen, allerdings keinen Sehsinn. Er ist einer von Vielen, die sich dem Held noch in seinen Weg stellen werden.
Der 16-Jährige Protagonist Akira Urabe hat seiner großen Liebe noch nicht seine Liebe gestanden und nun wohl auch keine Chance mehr dazu. Sie war an der Oberfläch, als die Pflanzen alles zerstörten und überwucherten. Jedoch weiß man das nicht sicher und er will sich unbedingt zu ihr durchkämpfen. Außerdem scheint er eine Kraft zu haben, die etwas mit den Pflanzen in seiner Umgebung macht...
Der Manga ist ein heftiger Science-Fiction Manga, der mit Setting und den vielen Charakteren überzeugt. Die Charaktere an sich finde ich noch nicht so super, weil man eogentlich noch niemanden so richtig kennen lernt (außer vielleicht ein bisschen Iwatobi am Ende).
Von mir gibt es nur 3/5 ★
Es ist einfach nicht so meins, der Protagonist ist mir persönlich unsympathisch... Aber an sich ne kreative Idee, nur nicht so super ausgführt. Ist halt so nen typischer Shonen Handlung mit dem Mädchen, das da irgendwo draussen ist und gefunden werden soll.
Freitag, 14. Januar 2022
Isabel liest... Golden Kamuy
Golden Kamuy ist toll.
Es geht grob um einen früh-entlassenen Soldaten, der kein Geld hat und unbedingt welches braucht, für seine Geliebte. Während den vergebenen Versuchen Gold zu schürfen, erzählt ihm ein Betrunkener von einem Haufen Gold, der irgendwo verborgen liegt. Der Standort diesen Schatzes wurde auf dem Rücken von sehr vielen Gefangen codiert auftätowiert. So muss man also die Tattoos irgendwie zusammenfügen um das Gold zu finden...
Am Anfang seiner Reise begegnet der Protagonist Saichi Sugimoto einer jungen Ainu namens Asirpa. Mit ihr hat Sugimoto auf jeden Fall schonmal bessere Chancen bei seiner Suche voranzukommen, denn sie kennt sie kennt sich mit vielen Dingen wie Naturheilkunde, Jagd und anderen Survival-Skills sehr gut aus.
Was mir am besten gefällt sind der artstyle und wie gut Spannung aufgebaut werden kann! An der einen oder anderen Stelle war ich so in den Manga vertieft, dass Ich mein Umfeld gar nicht mehr richtig wahrgenommen habe.
Derzeit gibt es 14 Bände in Deutschland.
Ich gebe Golden Kamuy 5/5 ★
Denn ich möchte unbedingt weiter lesen!
Schaut mal rein, WENN euch brutale Szenen nichts ausmachen und ihr mindestens 16 Jahre alt seid.
Hier gehts zum Shop —> ( ✌︎'ω')✌︎
